Qualitätssiegel 2006
Verleihung in Bayern
Gleich drei Schulen aus dem Bundesland Bayern wurden am 19. Juli 2006 mit dem eTwinning-Qualitätssiegel ausgezeichnet. In einem feierlichen Rahmen wurden die Urkunden in der Aula der Realschule Regenstauf an die geladenen Gäste aus den einzelnen Projekten übergeben. Anwesend waren auch der Bürgermeister von Regenstauf, Dagobert Knott, sowie der stellvertretende Landrat Bruno Schleinkofer. Alle drei Schulen erhielten als Preis je eine interaktive Tafel (SMART-Board) der Firma SMART Technologies.

Hans Feldmeier, Konrektor der Realschule Regenstauf, nahm die Auszeichnung für das Projekt Developing Digital Skills @ School gemeinsam mit dem Direktor der Schule, Josef Brunner, entgegen. Mit dabei waren auch drei Schüler, die stellvertretend für alle am Projekt beteiligten auf der Bühne standen und sich über die Auszeichnung für die erfolgreiche Projektarbeit freuten. Das Projekt überzeugte die Jury mit einem umfassenden Gesamtkonzept zur Förderung innovativer Lehrmethoden mit neuen Medien.Gemeinsam mit neun Partnerschulen erarbeiteten sich die eTwinner die verschiedensten Werkzeuge wie Weblog und Podcasts und nutzten diese für einen regen Austausch untereinander. Frank Fischer vom Europabüro des Schul- und Kultusreferats in München und Ellen Kammertöns von der Deutschen eTwinning-Koordinierungsstelle überreichten die Urkunden.

Freuen durften sich, stellvertretend für alle jungen eTwinner an der Bernhard-Mazillis-Schule in Neuburg a. d. Donau, auch zwei Schüler aus dem Projekt Wir und Ihr - Ihr und Wir. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Iris Weitzel-Gümpel und dem Konrektor der Schule, Alfred Buchner, haben die beiden die Urkunde für das eTwinning-Qualitätssiegel entgegengenommen. Unter dem Motto "Gleich und doch ein wenig anders" fand zwischen den Schülern aus Neuburg und der Partnerschule in Spittal/Drau aus Österreich ein reger Austausch zu Themen wie "mein Klassenzimmer", "unsere Pausen" oder "Lieblingsschauspieler" und "Lieblingssportler" statt. Gemeinsam haben die Partnerschulen eine Homepage erstellt, die die entstandenen Berichte und Ergebnisse lebendig dokumentiert.

Etwas schüchtern aber sehr stolz nahmen die beiden Schüler der Keilberthschule in München die Qualitätssiegel-Urkunde für ihr eTwinning-Projekt in Empfang. Auch Nicole Imbert-Buckenmeier und Peter Milovanovic, Rektor der Schule, freuen sich über die Auszeichnung für das Projekt Usage de la vidéo conference pour apprendre la langue du partenaire, das gemeinsam mit einer französischen Partnerschule durchgeführt wurde. Die Grundschulkinder im Alter von 8-10 Jahren treffen sich im Rahmen dieses eTwinning-Projektes wöchentlich über eine Videokonferenzschaltung, lernen sich kennen, werden mit den Schülern der Partnerschule vertraut und üben so gemeinsam die Sprache des anderen Landes. Der Schule ist es gelungen, einen modernen und bildenden Fremdsprachenunterricht zu gestalten, der die Schülerinnen und Schüler motiviert und begeistert.



