Partner finden
Gut Ding will Weile haben
Nur aktive und manchmal auch zeitintensive Suche führt zu einem passenden Projektpartner. Wir haben viele europäische Lehrkräfte per E-Mail (IKT-Glossar) oder über den entsprechenden "add-contact-Button" ( IKT-Glossar) angeschrieben, hierbei gingen wir stets auf das Profil (IKT-Glossar) der entsprechenden Schule ein und erläuterten unsere Projektideen. In unserem Fall erwies es sich als vorteilhaft, dass wir bereits über Erfahrungen im Bereich von eTwinning-Projekten verfügten und daher den potentiellen Partnerschulen ( IKT-Glossar) darüber berichten konnten.
Der Zeitaufwand zum Finden einer passenden Schule kann als relativ groß bewertet werden. In der Regel benötigt man einige Monate Vorlauf für das Finden von möglichen Partnern und das Erarbeiten eines gemeinsamen Projektplanes. Hierbei sollte man sich nicht zu schnell entmutigen lassen, Projektanfragen bleiben manchmal gänzlich unbeantwortet, ein geknüpfter Kontakt bricht schnell wieder ab oder man erkennt im Laufe der Vorbereitung, dass das geplante Projekt doch nicht gemeinsam zu realisieren ist.
Knigge von Doris Hecht
Auch hat sich gezeigt, dass ein hohes Maß an Flexibilität sehr förderlich ist, so sollte die Projektidee nicht „in Stein gemeißelt sein“, sondern eine gewisse Offenheit für andere Ideen des Projektpartners mitbringen. Eine offen formulierte Projektidee bringt zudem den Vorteil mit sich, dass man eine größere Anzahl an Partnerschulen anspricht und das laufende Projekt variabel angepasst werden kann. Häufig wird die eigene Schülergruppe nicht 1:1 zur Klasse einer möglichen Partnerschule passen, auch hier sollte man sich nicht abschrecken lassen. Das einzige wirkliche Ausschlusskriterium beim Finden einer passenden Lerngruppe ist das Alter der Schülerinnen und Schüler. Dies muss unserer Erfahrung nach unbedingt übereinstimmen, da zwischen den Interessen von z. B. dreizehnjährigen und sechzehnjährigen Welten liegen und in dieser Konstellation eine Zusammenarbeit so gut wie unmöglich ist.




